Zukunftsworkshop
Woher kommen wir?
WER SIND WIR?
WOHIN GEHEN WIR?
diese Fragen stellen wir, wenn wir zu Euch kommen, in Euer Team, in Euren Stadtteil, in Eure Räume.
Wir sammeln Ideen für die Zukunft. Durch künstlerische Impulse machen wir für Euch situative Gesprächs- und Gestaltungsräume auf.
Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben und arbeiten?
Wie gehen wir mit Herausforderungen um?
Welche Schritte müssen wir gehen?
WIR:
Beate Krist ist seit über 20 Jahren Schauspielerin, Trainerin und Coach für Kommunikation, Krisentraining und Teambuilding. Ausgebildet wurde sie an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg. Sie findet Wege Schlagworte konkret zu machen.
Manuela Pirozzi erforscht seit über 20 Jahren Raum, Material und Begegnung. Sie arbeitet als Bühnen- und Kostümbildnerin und Vermittlerin in der kulturellen Bildung. Sie findet Wege, der Vision Form und Farbe zu geben.
Wir schaffen einen gemeinsamen Impuls loszugehen.
Wir kreieren gemeinsam eine Landkarte.
Wir packen unseren Ressourcenrucksack und justieren unseren Wertekompass.
Wir finden den Weg und die ersten kleine Schritte.
Unser Ziel ist es, dass jede:r in sich die Fähigkeit entdeckt und stärkt, sein:ihr Leben und die Gemeinschaft selbst zu gestalten.
Wir alle jetzt.
Interessiert?
Sprechen Sie uns gerne an, und wir besprechen alle weiteren Details zu unserem Zukunftsworkshop!
Workshop anfragenReferenzen
Ressourcenwerkstatt Rüsselsheim
a tavola
begegnen-verhandeln-austauschen
Der Raum ist leer – nur eine lange Tafel steht dort und die Zuschauer:innen nehmen an ihr Platz. Manuela und Beate laden ein an einem Tisch gemeinsam große Themen zu verhandeln. Was ist meine Heimat? Wer bin ich? Wie wil ich leben? Wo will ich hin? Habe ich Wünsche?
An einem Tisch gemeinsam sitzend löst sich die Aufteilung in Zuschauer:innen und Performerinnen auf. Alle Anwesenden werden zu Mitgestaltern des Moments.
Beate und Manuela erzählen von sich. Sie kommen mit den anwesenden Zuschauer:innen ins Gespräch und stellen Fragen.
Die Performance inszeniert eine Alltagssituation, das gemeinsame am Tisch sitzen. Erzählen vom Tag und Essen.
Wir rücken den gesellschaftlichen Kontext an einem Tisch zu sitzen in den Fokus. Wir erforschen nicht nur den abstrakten Begriff, sondern erfahren die abstrakten Themen auch mit den Händen: Wir putzen,schälen und waschen Wurzelgemüse, wir schreiben Tagebuch und vielleicht kochen wir auch miteinander.
Die geschaffene Situation zeigt, dass unser Leben ein Prozess ist, der nicht endet, sondern täglich neu erlebt wird, neu ausgehandelt werden muss.
Die Performances erzeugen einen Ort des Austauschs mit offenem Ausgang, mit dem Potential, zu einem Möglichkeitsraum zu werden, der ein Schlaglicht auf eine Gesellschaft ohne Barrieren wirft. An einer großen Tafel, an der sich Menschen gegenübersitzen, eine Mahlzeit teilen und sich durch das Miteinander und Gegeneinander auch ihrem eigenen Selbst bewusst werden.
Interessiert?
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Workshop anfragenDie freie Mittwochsgesellschaft
Wie wollen wir leben in der Zukunft?
Wir ermöglichen Begegnungen und stellen Fragen:
Wie wollen wir als Gesellschaft in Zukunft zusammenleben, angesichts akuter Herausforderungen wie Klimawandel, Kriegsgeschehen, Wohlstandsgefälle und sozialer Vereinzelung?
Was brauchen wir?
Wo und wie wird schon lebenswerte Zukunft gestaltet?
Was wünsche ich mir für die Zukunft?
Und wie können wir gemeinsam hoffnungsvoll in die Zukunft schauen?
Die Strategien unserer ortsbezogenen Performance ermöglichen es den beteiligten Akteuren, zu Autoren ihrer eigenen Lebenswelt zu werden. Unser Ziel ist ein Innehalten, um darüber nachzudenken, wo wir jetzt stehen und wo wir hinwollen. Wir bringen eine Diskussion, ein Thema, eine Idee in die Öffentlichkeit. Es geht uns ALLE an und JETZT ist es Zeit hinzusehen und zu gestalten.
Unser Ziel ist es, dass Bürger:innen sich als aktive Teilnehmende unserer Gesellschaft erfahren, dass sie in sich die Fähigkeit entdecken und stärken, ihr Leben und ihre Gemeinschaft selbst zu gestalten. WIR ALLE! JETZT!
Philosophie:
Nur dort, wo Utopien ausgesprochen werden, können sie auch als eine „Einmischung in die eigenen Angelegenheiten“ verstanden werden, wie Max Frisch das Primat der Demokratie beschrieb. Wir bedienen uns hier bewusst der Mittel und Effekte der ortsbezogenen Performance. In ihrer spielerischen Form können die Aktionen an sich bereits zu einer Hinterfragung und Befremdung des scheinbar vertrauten Alltags am Ort des Geschehens beitragen. Indem die Aktionen den Ort und die Gesellschaft befragen und diese Befragung zugleich durch ihren Aufführungscharakter öffentlich machen, wirken sie unmittelbar auf den Ort ein, verändern ihn und verwirklichen damit bereits etwas von der transformativen Kraft der Utopie. Denn es kommt, so der Theaterwissenschaftler Patrick Primavesi (2010, 27), „angesichts schwer durchschaubar gewordener ökonomischer und politischer Strukturen im Umgang mit dem städtischen Raum auf die Entwicklung neuer Verhaltensweisen an, die die traditionelle Trennung von Kunst und Politik sowie die Reduzierung von beidem auf das Prinzip des Spektakels überwinden.“
Das Ensemble des Theater 3D macht durch performative Interaktionen künstlerische Impulse situative Gesprächs- und Gestaltungsräume auf und verhandelten darin die zentrale Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens.
Interessiert?
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